Hodonín und seine Umgebung sind bekannt für die Förderung von Erdöl und Erdgas. In den fünfziger Jahren machten gerade die Erdöltechniker darauf aufmerksam, dass das Wasser, das sie bei der Förderung abpumpen, erhebliche Mengen Jod enthält. Diese Erkenntnis war für die progressiven Ärzte des hiesigen Kreiskrankenhauses das Signal zu einer empirischen Erforschung der Wirkungen der Hodoníner Wasser.
Mit großem Erfolg begannen Sie, Patienten zu behandeln, die im Krieg schwere Knochenverletzungen erlitten hatten und sie widmeten sich auch der Behandlung von Störungen des Bewegungsapparats. Die Ergebnisse waren sehr ermutigend. Aufgrund dieser Erfolge übernahm in den siebziger Jahren das Forschungsinstitut für Balneologie in Marienbad die Untersuchung der Hodoníner Heilwasser, mit dem Ziel, ihre tatsächlichen Heilwirkungen zu überprüfen. Es wurden mehrere Tausend Patienten behandelt und dank der greifbaren Ergebnisse empfahl man, ein Heilbad in Hodonín zu errichten.
Als am 1. 7. 1979 feierlich das Sanatorium Hodonín eröffnet wurde, damals als Teil des Unternehmens Bad Luhačovice, glaubte niemand, dass aus der kleinen Heilstätte mit einer Kapazität von 166 Betten ein in jeder Hinsicht selbstständiges Bad entstehen würde. Viele Skeptiker sagten dem Sanatorium ein rasches Ende voraus. Das Gegenteil trat ein. Das Sanatorium Hodonín gelangte 1993 in den Besitz der Stadt Hodonín und so entstand das selbstständige "Heilbad Hodonín".
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