Bad Hodonín liegt in Südmähren in der wunderschönen Umgebung der Mährischen Slowakei. Die Anmut der malerischen flachen Landschaft wird von ausgedehnten Weingärten, Laub- und Nadelwäldern unterstrichen. Bad Hodonín ist ein modernes Heilbad, das Heilkuren auf hohem fachlichem Niveau bietet.
Die Natur beschenkte Bad Hodonín mit einem eigenen natürlichen Heilmittel, und zwar mit umfangreichen Vorkommen an Jod-Brom-Sole in der nahen Umgebung. Außer einer geringen Mineralisierung zeichnet sich dieses Jodheilwasser durch einen hohen Gehalt an Jod aus und zählt dank seiner Zusammensetzung zu den besten Jodwassern in Europa.
Bad Hodonín dient zur Behandlung von Erkrankungen des Bewegungsapparats und des kardiovaskulären Systems. Man widmet sich hier der Heilbehandlung von chronischen Bewegungsleiden, voroperativen und nachoperativen Zuständen sowie der Rehabilitation nach Unfällen.
Nicht zuletzt ist Bad Hodonín ein gern besuchter Ort der Entspannung und Erholung. Der Kurkomplex liegt in einem wunderschönen Park mit interessanter Gartenarchitektur.
Die Kurheilstätte Hodonín wurde im Juli 1979 eröffnet, anfangs als Teil von Bad Luhačovice.
Die ersten Versuche einer Nutzung des Jodbromwassers von Hodonín als natürliches Heilmittel reichen bis in das Jahr 1953. Damals wurde das neue Krankenhaus in Hodonín eröffnet und man begann die ersten Versuche mit hyperthermen (warmen) Jodbädern. Das Mineralwasser transportierte man direkt aus Bohrlöchern in der Umgebung der benachbarten Ortschaft Lužice ins Krankenhaus und die stationären Patienten nahmen Bäder in zwei erwärmten Kupferwannen in der verhältnismäßig modern ausgestatteten hydrotherapeutischen Abteilung. In dieser Zeit wurden gute Ergebnisse bei der Behandlung mit Jodwasser bei Patienten mit chronischen Gelenkerkrankungen erzielt. Der damalige Chefarzt der Inneren Abteilung MUDr. Jindřich Berka knüpfte eine Zusammenarbeit mit Professor Přerovský an, dem Direktor des Forschungsinstituts für Physiatrie, Balneologie und Klimatologie.
Im Jahr 1956 begann dieses Institut in Zusammenarbeit mit dem Forschungsinstitut für Endokrinologie Prag die Erforschung der Wirksamkeit des Jodwassers. Die erste Etappe der Forschungsarbeiten endete 1956. Man hatte nachgewiesen, dass das Jodwasser aus der Umgebung von Hodonín zu Heilzwecken geeignet ist. Im Jahr 1971 wurde eine 7 km lange Leitung für die aus drei geologischen Sonden bei Lužice geförderte Jodsole in den Bäderbetrieb im Krankenhaus geführt, wo das Jodwasser zu Heilbehandlungen diente. Zugleich wurde eine Balneoabteilung mit acht Kabinen für Mineralbäder errichtet.
Im Jahr 1972 begann die zweite Etappe der naturwissenschaftlichen und klinischen Erforschung des Hodoníner Jodwassers. Im folgenden Jahr entstand in Hodonín eine Zweigstelle des Forschungsinstituts für Balneologie in Mariánské lázně (Marienbad), die sich speziell mit der Problematik von Jodwasserkuren befasste. Die Ergebnisse der Forschungsarbeiten wurden 1975 ausgearbeitet und dann 1978 in der umfangreichen Monographie "Hodoníner Jodmineralwasser" veröffentlicht. Aufgrund dieser langjährigen Forschungen wurde der bedeutende Heileffekt der Jod-Brom-Sole insbesondere bei Erkrankungen des Bewegungsapparats und des kardiovaskularen Systems nachgewiesen, was den Anstoß zum Entstehen einer Kurheilstätte in Hodonín gab.
Am 1. 7. 1979 konnte daher die Heilanstalt Hodonín im Rahmen der Tschechoslowakischen Staatsbäder Luhačovice mit einer Kapazität von 180 Betten eröffnet werden. Die Badetherapie erfolgte auf dem Gelände des Krankenhauses, die sonstigen Anwendungen im Kurgebäude.
Im Jahr 1993 gelangte die Heilstätte in das Eigentum der Stadt Hodonín und somit entstand das selbstständige "Bad Hodonín“. Am 1. 12. 2001 wird eine neue moderne Balneoabteilung direkt in der Kurheilstätte eröffnet.
In den Jahren 2002 und 2003 werden das Kurhaus Vladimír und der Kurpark modernisiert. Dank des wachsenden Interesses am "Heilbad im Herzen des Bezirks Südmähren" und der hochqualitativen Betreuung begann man 2005 mit einem weiteren Anbau, der im Oktober 2006 fertiggestellt wurde. Das neue Kurhaus Eva mit 104 Betten und selbstständigem Bäderbetrieb, Rezeption, Bettenteil und Speisesaal, Kongresssaal, Friseur- und Kosmetiksalon sowie Café dient den selbstzahlenden Kunden von Bad Hodonín. Der Kongresssaal wird häufig für die Zwecke der Kongresstouristik sowie für die kulturellen und gesellschaftlichen Ereignisse des Heilbads genutzt.
Heute bildet der Kurkomplex Hodonín mit den beiden Kurhäusern Vladimír und Eva, dem hydrotherapeutischen Pavillon Jindřich sowie dem Park ein interessantes und modernes architektonisches Element der Stadt Hodonín.
Dank der Heilbehandlungen auf hohem Niveau, der Professionalität seiner Mitarbeiter und der Qualität der ergänzenden Dienstleistungen zählt Bad Hodonín heute zu den begehrten Kureinrichtungen.
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